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Sommer 2024 – Lose Zahnspangen für Kinder

Herausnehmbare („lose“) Zahnspangen kommen fast ausschließlich in der Kinder- und Jugendkieferorthopädie zum Einsatz. Die Zeit des Zahnwechsels ist dabei besonders günstig. In der Übergangsphase von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen kann das natürliche Wachstum des Körpers für die Behandlung zu genutzt werden, um den Kiefer „in die richtige Bahn zu lenken“ und leichte Zahnkorrekturen vorzunehmen.

Lose Zahnspangen im Überblick:

Aktive Platten

Als aktive Platten werden herausnehmbare Zahnspangen bezeichnet, die „aktiv“ Druck auf Zähne und Kiefer ausüben – zum Beispiel über Schubfedern oder Drehschauben. Diese werden in regelmäßigen Abständen weitergedreht, um unter anderem einen zu schmalen Oberkiefer zu verbreitern. Zu aktiven Platten gehören: Halteklammern, Labialbogen und Dehnschraube.

Funktionskieferorthopädische Geräte

Funktionskieferorthopädische Geräte („FKO-Geräte“) wirken hingegen passiv. Sie nutzen die natürlichen Kräfte der Mund- und Zungenmuskulatur beim Sprechen und Schlucken und setzen dadurch wiederkehrende Reize. Zu FKO-Geräten gehören Aktivator, Bionator, Funktionsregler und Doppelvorschubplatte.

Regelmäßiges Tragen ist Pflicht

Auch wenn es verschiedene Formen von losen Zahnspangen gibt, ist ihnen eines gemein: Sie müssen regelmäßig und ausreichend lange getragen werden. Nur so können Zahn- und Kieferfehlstellungen effektiv beeinflusst werden. Im Idealfall verkürzt sich bei Kindern und Jugendlichen durch sorgfältiges Tragen die anschließende Behandlung mit einer festen Zahnspange. Lediglich zur Zahnpflege, zum Sport oder zum Essen sollte die lose Zahnspange herausgenommen werden.

Haben Sie Fragen zur Therapie mit einer herausnehmbaren Zahnspange? Sprechen Sie uns an.

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