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Herbst 2022 – Zahn­korrektur bei Paro­dontitis­patienten

Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates (Zahnfächer, Wurzelhaut, Zahnzement, Zahnfleisch), die durch bakterielle Beläge ausgelöst wird. In Deutschland gilt jeder zweite Erwachsene ab einem Alter von 35 Jahren als betroffen. Unbehandelt führt eine Parodontitis zu Zahnfleischrückgang, einem Knochenabbau und damit zu Zahnwanderungen bis hin zu Zahnverlust.

Vorbehandlung beim Zahnarzt

Die Parodontitisbehandlung erfolgt bei Ihrem Hauszahnarzt und besteht in der Regel aus Zahn- und Zahnfleischtaschenreinigungen bis hin zu chirurgischen Maßnahmen und Regenrationstherapien. Ziel ist es, ein erneutes Aufflammen der akuten Entzündung zu verhindern, um einem weiteren Fortschreiten der Erkrankung vorzubeugen.

Kieferorthopädische Behandlung

Ergänzend zur Behandlung beim Zahnarzt kann ein kieferorthopädisches Vorgehen sinnvoll sein, um die Parodontitistherapie zu unterstützen. Voraussetzung dafür ist ein entzündungsfreier Zahnhalteapparat. Mit einer festen Zahnspange lassen sich „schiefe“ Zähne sowie gegeneinander verschobene Zähne begradigen. Das erleichtert die Zahnpflege und senkt das Entzündungsrisiko, da mögliche Schmutznischen, in denen sich erneut bakterielle Beläge bilden können, beseitigt werden.

Ein weiterer Effekt der parodontologischen Kieferorthopädie ist eine verbesserte Ästhetik: Zähne, die durch Zahnwanderungen nicht mehr an Ort und Stelle stehen, werden wieder in den Zahnbogen integriert, sodass ein harmonischeres Gesamtbild entsteht.

Gerne sprechen wir uns mit Ihnen und Ihrem Hauszahnarzt ab, ob und inwiefern eine kieferorthopädische Behandlung bei Ihnen möglich ist.

Haben Sie Fragen? Wir beantworten sie gern, bitte sprechen Sie uns an.

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