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Herbst 2022 – Feste Zahn­spange: All­rounder der Kiefer­ortho­pädie

Die feste Zahnspange ist noch immer der „Klassiker“ in der Kieferorthopädie – und das aus gutem Grund: Als vielseitiges Behandlungsgerät ermöglicht die feste Spange die verlässliche und präzise Korrektur aller Zahnfehlstellungen.

Eine feste Zahnspange kann …

  • Zahnwurzeln bewegen.
  • Zähne um die eigene Achse drehen.
  • gekippte Zähne aufrichten.
  • verlagerte Zähne aus dem Kiefer herausbewegen.
  • zu weit herausgewachsene Zähne zurückbewegen.

Eine feste Zahnspange besteht aus …

Die auch als Multibandapparatur bezeichnete herkömmliche feste Spange besteht aus Brackets, die auf die Zähne geklebt werden, Ligaturen (Gummiringe oder Drähte) und einem Behandlungsbogen (Draht), der die Brackets miteinander verbindet. Über kontinuierlichen Druck bewegen Draht und Brackets die Zähne in die gewünschte Richtung.

Bracket ist nicht gleich Bracket

Da sich die moderne Kieferorthopädie stetig weiterentwickelt und immer wieder Neuerungen hervorbringt, gibt es mittlerweile viele verschiedene Arten von Brackets, die sich in Form, Größe und Materialbeschaffenheit unterscheiden.

  • Selbstligierende Brackets benötigen zur Befestigung des Behandlungsbogens keine Ligaturen. Er wird einfach in das Bracket „eingeklickt“. Das reduziert die Reibung bei der Zahnbewegung und erleichtert den Zahnbogenwechsel.
  • Keramikbrackets bestehen nicht aus Metall, sondern aus zahnfarbener Keramik, wodurch sie besonders unauffällig sind.
  • Minibrackets sind wesentlich kleiner als herkömmliche Brackets und fügen sich dezenter in die Zahnreihe an. Auch die Zahnpflege ist etwas leichter, da ein geringerer Teil der Zahnoberfläche verdeckt wird.
  • Lingualbrackets werden auf der Zahnrückseite angebracht. Sie sind beim Lächeln fast unsichtbar.

Sie haben eine Frage zur festen Zahnspange? Wir beantworten sie Ihnen gern.

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