
Mit der Funktionsanalyse können wir Störungen des Kausystems auf den Grund gehen – einer so genannten craniomandibulären Dysfunktion (CMD).
Eine CMD kann zu folgenden Beschwerden führen:
So untersuchen und behandeln wir Sie:
Mit der manuellen Funktionsanalyse überprüfen wir durch Abtasten der Kiefermuskulatur, ob Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen festzustellen sind. Sie öffnen und schließen Ihren Mund. Dabei beobachten wir, ob die Mundöffnung eingeschränkt ist, möglicherweise die Kiefergelenke Reibegeräusche verursachen oder knacken.
Zur weiteren Untersuchung verwenden wir den Gesichtsbogen, ein Messgestell, das an bestimmten Punkten Ihres Gesichts angesetzt wird. Es vermisst die Lage Ihres Oberkiefers zum Schädel, Ihre individuellen Mund- und Kieferbewegungen und die Zentrallage des Unterkiefers (d. h. der Kiefergelenkkopf ist mittig in der Gelenkpfanne). Anschließend beißen Sie auf eine Wachs- oder Kunststoffplatte, die einen Abdruck Ihrer Zähne erzeugt. Die ermittelten Werte werden im Labor auf ein Gerät übertragen, das Ihren Biss und Ihre Kieferbewegungen in einem Modell exakt nachbildet. So können wir Ihre ideale Bisslage feststellen. Haben wir die Ergebnisse ausgewertet, empfehlen wir Ihnen eine geeignete Behandlung.
Wenn Ihre Beschwerden durch eine craniomandibuläre Dysfunktion hervorgerufen werden, wenden wir in der Regel eine Behandlung mit Positionern und Relaxierungsschienen an. Sie werden in unserem Dentallabor individuell für Ihre Zahnreihen angepasst. Diese Kunststoffschienen heben den gestörten Zusammenbiss Ihrer Zähne auf. Dadurch muss die Muskulatur die Fehlstellung nicht mehr ausgleichen und entspannt sich. Die Funktion der Kiefergelenke kann sich ebenfalls verbessern. In Folge nehmen die Beschwerden in der Regel zusehens ab.
Wir stimmen uns eng mit Ihrem Hauszahnarzt ab, der Sie weiterhin behandeln wird. Gelegentlich kann es sinnvoll sein, unpassend gewordenen, älteren Zahnersatz oder eine abgenutzte Füllung zu ersetzen. Das besprechen wir ebenfalls mit Ihrem Zahnarzt.
Eine alleinige Behandlung mit Hilfe von Zahnschienen reicht nicht immer aus. Daher arbeiten wir interdisziplinär mit Physiotherapeuten, Manualtherapeuten, Osteopathen, Orthopäden und weiteren Fachärzten zusammen.
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